|
PM zu HARTZ IV Kürzung für Eltern von schwänzenden SchülerInnen |
|
|
|
|
Geschrieben von: Vito
|
|
Dienstag, 26. Januar 2010 12:01 |
|
Der LSA Berlin lehnt den Vorstoß Stefanie Vogelsangs ab, die Hartz-IV-Sätze von Eltern zu kürzen, deren Kinder die Schule schwänzen. „Das Problem von schwänzenden SchülerInnen lässt sich nicht durch Repressionen gegen deren Eltern lösen“, erklärt Vito Dabisch, Vorstandsmitglied des LandesschülerInnenausschuss Berlin. „Den Schwänzenden muss die Freude am Lernen wiedergegeben werden. Dabei hilft es nicht, die Eltern zu bestrafen. Hier wird an der falschen Stelle angesetzt. Anstatt nur mit Strafe zu reagieren, sollten die Lern- und Lehrbedingungen verbessert werden, um Schwänzen präventiv zu bekämpfen. Das schließt unter anderem eine konsequente Förderung von lernschwachen SchülerInnen durch mehr Lehrpersonal ein. Eine Kürzung von Hartz-IV um bis zu 30% ist Menschen, die schon jetzt am Existenzminimum leben, nicht zuzumuten. Durch diese Kürzung würde auch die Förderung der Kinder, z.B. durch Nachhilfe, durch die Eltern noch weiter erschwert.“ Im Endeffekt löst der Vorschlag Stefanie Vogelsangs nicht das Problem des Schulschwänzens, sondern schafft eine noch größere Benachteiligung der sozial Schwächeren. „Auch der Berliner Senat setzt mit der Schülerdatei auf repressive Maßnahmen, anstatt präventiv gegen Schulschwänzen vorzugehen“, stellt Enis Wilmesmeier, Vorstandsmitglied im LandesschülerInnenausschuss Berlin, fest. „Die Schülerdatei bietet der Polizei die Möglichkeit, aufgegriffene SchülerInnen zurück zur Schule zu transportieren.“ Ob es sich dabei um eine wirksame Maßnahme handelt, Schulschwänzen zu bekämpfen, bleibt dahingestellt. |
|
Aktualisiert ( Dienstag, 26. Januar 2010 12:08 )
|
|
|
Der LSA Berlin unterstützt den bundesweiten Bildungsstreik |
|
|
|
|
Geschrieben von: vito
|
|
Freitag, 27. November 2009 23:19 |
Und täglich grüßt die Misere - am 17.11.2009 gehen Schülerinnen und Schüler im ganzen Land wieder auf die Straße, um für ein besseres Bildungssystem zu demonstrieren. Die alljährlichen Bildungsstreiks werden kein Ende haben, solange Bildung nicht auch abseits von Bildungsgipfeln als Wert und als Voraussetzung für poli- tischen und wirtschaftlichen Fortschritt ganz oben auf der Agenda steht. Doch mit wirtschaftlichem Fortschritt meinen wir nicht teure Elitenförderung, sondern ein weitreichendes und vor allem kostenloses Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler aller Gesellschaftsschichten und jeder Herkunft, denn Lernmittelfreiheit und ein Studium, das nicht vom Geldbeutel abhängt, stellen die Weichen für Chancengleichheit auf dem Bildungsmarkt der Bundesrepublik. Schule ist für eine Mehrheit der SchülerInnen bloß noch ein Aufenthaltsort, dem sie sich nicht entziehen kön- nen. Es bedarf also einer erheblichen Verbesserung der Beziehung zwischen SchülerIn und Schule als auch zwischen SchülerIn und Lehrkraft. Ohne Rahmenbedingungen, wie saubere Toiletten und genug Lehrpersonal, hilft auch die beste Motivation nicht, diese Verbesserung umzusetzen. Der LSA setzt sich für eine Gemeinschaftsschule ein und sieht die Berliner Schulstrukturreform als ersten Schritt in die richtige Richtung an. Aber ohne eine Anpassung der Ausbildung von Lehrkräften an die neuen Gegebenheiten sehen wir den Erfolg der Reform in Gefahr. "Wir brauchen auch mehr Lehrkräfte, vielleicht reicht auf manchen Schulen eine pro Klasse einfach nicht mehr aus.", sagt Enis Wilmesmeier, Vorstandsmit- glied im LSA. Auch das verkürzte Abitur lehnen wir ab. "Müsste ich mein Abitur in 12 Jahren machen, hätte ich wohl kaum noch Zeit, mich in der Schülervertretung zu engagieren", gibt Enis Wilmesmeier außerdem zu. Deshalb unterstützt der LSA Berlin den Bildungsstreik von Studierenden und SchülerInnen. "Wenn es sonst keine Reaktionen gibt, muss auch mal die Schule geschwänzt werden oder eine Universität besetzt werden.", bekräf- tigt Vito Dabisch, Vorstandsmitglied im LSA. "Die SchülerInnen haben ihre Forderungen formuliert, jetzt müssen Bund und Länder handeln." |
|
Aktualisiert ( Dienstag, 26. Januar 2010 12:01 )
|
|
PM: LSA unterstützt die Freiheit statt Angst Demonstration |
|
|
|
|
Geschrieben von: Vito
|
|
Samstag, 12. September 2009 23:33 |
|
LSA unterstützt „Freiheit statt Angst“ Vorratsdatenspeicherungen, Bespitzelung von Privathaushalten und Arbeitnehmer am Arbeitsplatz, Schülerdatei in Berlin- der Überwachungswahn der Regierung ist so präsent und ausgeprägt wie noch nie.
Angefangen hat es mit dem Luftsicherheitsgesetz im Jahre 2006, das als letzte Maßnahme die direkte Einwirkung mit Waffengewalt erlaubt. Ein klarer Missbrauch des ersten und zweiten Artikels des Grundgesetzes. Nach den Anschlägen am 11. September 2001 wurden zum einen das sogenannte Terrorismusgesetz (TBG) und zum anderen das am Anfang dieses Jahres durchgebrachte Anti-Terror-Gesetz verabschiedet, wobei sowohl die Befugnisse des Geheimdienstes erweitert als auch das Post- und Fernmeldegeheimnis weiter eingeschränkt wurden. Nicht zuletzt ist die automatisierte Schülerdatei in Berlin eine grobe Verletzung des Datengrundsatzes der informationellen Selbstbestimmung und insbesondere für Schülerinnen und Schüler der Hauptstadt eine Einschränkung in ihrer persönlichen Entfaltung. Aus diesem Grunde ruft der LandesschülerInnenausschuss Berlin (LSA) alle Bürgerinnen und Bürger und besonders die Schülerschaft dazu auf, sich an der Demonstration am Samstag, den 12.09.09 ab 13 Uhr am Roten Rathaus bzw. ab 15 Uhr am Potsdamer Platz friedlich zu beteiligen.
|
|
|
PM: Der LandesschülerInnenausschuss (LSA) Berlin erklärt sich solidarisch mit den streikenden GebäudereinigerInnen |
|
|
|
|
Geschrieben von: Vito
|
|
Mittwoch, 21. Oktober 2009 19:26 |
|
Zum bundesweiten Streik der IG BAU erklärt Vito Dabisch, Vorstandsmitglied des LSA Berlin: "Der LandesschülerInnenausschuss Berlin unterstützt den Streik der GebäudereinigerInnen für eine faire Bezahlung und die Angleichung der Löhne in Ost und West. Wir wissen, dass ohne die Arbeit der Reinigungskräfte der Schulbetrieb niemals aufrechtzuerhalten wäre. Die MitarbeiterInnen müssen in diesem wichtigen Gewerbe endlich anständig bezahlt werden. Die Sparpolitik des Senats hat dazu geführt, dass Reinigungsfirmen ausgelagert wurden und die Beschäftigten für weniger Geld arbeiten mussten. Wir sagen Nein zu einer Sparpolitik des Senats, der menschenunwürdige Beschäftigungszustände hervorruft. Die Reinigungskräfte sind wegen Personalabbau oft nicht in der Lage die Schule ganz zu putzen. Wir haben das Recht auf eine saubere Schule. Die Reinigungskräfte haben ein Recht auf anständige Bezahlung und Arbeitsbedingungen." AnsprechpartnerIn: Vito Dabisch Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Mobil: 0175 6262 443 |
|
Aktualisiert ( Mittwoch, 21. Oktober 2009 19:31 )
|
|
LandesschülerInnenForum (LSF) |
|
|
|
|
Geschrieben von: Vito
|
|
Mittwoch, 05. August 2009 01:19 |
|
Das LandesschülerInnenForum fällt leider aus! Der LandesschülerInnenausschuss veranstaltet am 21.09.09 im Roten Rathaus von 10 bis 18 Uhr das LandesschülerInnenForum (LSF). Das LandesschülerInnenForum soll ein Treffen für Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen sein. Es wird Workshops zu verschiedenen Schulsystemen in Deutschland und anderswo mit anschließender Diskussion geben. Programm: 10:00 Begrüßung durch den LandesschülerInnenausschuss
10:30 - 12:00 1. Workshopphase - Schulstrukturreform in Berlin - Anarchistische Schulen - Waldorfschulen - Montessorieschulen
12:00 - 13:00 Mittagessen
13:00 - 14:30 2. Workshopphase - Schulsystem Finnland - Labor-Schule NRW Gemeinschaftsschule - Schulsystem Frankreich - Schulsystem Bayern
14:30 - 15:00 Präsentation der Ergebnisse
15:00 - 17:00 FishBowl Diskussion: "Welches Schulsystem bevorzugst du?" Das LandesschülerInnenForum findet im Rahmen der Aktionstage für Nachhaltige Entwicklung der UN statt. |
|
Aktualisiert ( Sontag, 13. September 2009 23:31 )
|
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 1 von 2 |